1. Woher kommen wir? - Unsere Wurzeln
Der Beginn der Mutterhausdiakonie liegt im 19. Jahrhundert. Diakonie und Gemeinschaft leben aus dem Geist der biblischen Botschaft. Unser Glaube führt zu verantwortlichem Handeln in der Gesellschaft und ist Antwort auf aktuelle Nöte.
2. Unsere Werte - Unsere Verantwortung
Weil wir an Gott als die Quelle unseres Lebens glauben, nehmen wir einander
als Schwestern an. Durch regelmäßige Fürbitte und durch aktive Hilfe
sind wir füreinander da. Weil Gottes Liebe unsere Gemeinschaft leitet, wird der
Einzelnen Raum gegeben
·
für die Gestaltung eigener Lebensformen,
·
für die Gestaltung eines persönlichen Frömmigkeitsstils.
Deshalb ist unser Zusammenleben geprägt von
·
gegenseitigem Vertrauen,
·
Offenheit untereinander,
·
Versöhnung miteinander,
·
gegenseitiger Akzeptanz.
Weil wir uns von Gott beauftragt wissen,
·
treten wir ein für das Miteinander der Generationen,
·
engagieren wir uns für den Erhalt christlicher Werte,
·
nehmen wir unsere Verantwortung wahr in Kirche, Politik und
Gesellschaft,
·
reagieren wir auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen,
soweit es uns möglich ist,
·
beteiligen wir uns am ökumenischen Dialog,
·
treten wir ein für die Bewahrung der Schöpfung.
3. Unsere Zielsetzung
Unser geistliches Leben findet seinen Ausdruck in der persönlichen Andacht, in schwesterlichen Veranstaltungen, im Gottesdienst und im Feiern des Abendmahls.
Spiritualität und professionelles diakonisches Handeln gehören für uns untrennbar zusammen.
Unseren Dienst tun wir aus christlicher Motivation und Verantwortung.
4. Unser Auftrag
Unseren diakonischen Auftrag sehen wir in zwei Dimensionen.
Die erste Dimension:
Diakonie in unserer Zeit, das heißt Glauben leben.
·
Wir sind eine Gemeinschaft von Frauen aus unterschiedlichen
Berufen.
·
Wir arbeiten überwiegend in diakonischen Einrichtungen mit
kranken, alten und behinderten Menschen.
Dies tun wir in der Hoffnung auf eine gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft.
Die zweite Dimension:
Diakonie in unserer Zeit, das heißt Glauben stärken:
·
durch Stille in einer lauten Welt,
·
auf der Suche nach Reflexion und Orientierung in einer
schnellebigen Zeit,
·
durch Öffnen von Räumen zur Gottesbegegnung,
·
durch Leben im Rhythmus der Gebetszeiten, in Andacht und
Gottesdienst




